Aktuell

Open Residence Atelier 
im Rahmen des 10-Jahre-Gängeviertel-Jubiläums
23.-24. 08. 16-19h
25. 08. 15-17h
Valentinskamp 38D, 20355 Hamburg
1. Stock

//

What keeps me alive
Einzelausstellung im
MOM Art Space

Eröffnung:
01. 08. 2019
19h
Ausstellungszeiten:
2.-4. August
15-19h
Valentinskamp 34a
Hamburg

veto, female, versatile
Micha Wille
Text zur Ausstellung

„Kurze Tour: Zentral liegt eine 10m lange Leinwand mit farblich und graphisch und inhaltlich stark kontrastierenden Sprüchen/Textblöcken (schnelle Sprache: light and witty), verschriftlichte items of sound und einem figurativ gemalten bit: Krabben im angedeuteten Topf: Feminists at work (knapper Background: der Krabbentopf, auch ein Begriff in der Genderforschung, beschreibt die Dynamik unter Krabben, die – einmal im Topf – man nicht zu fesseln braucht, sie ziehen sich gegenseitig hinunter).Die Leinwand – Depressive aller Länder– bringt schon den ersten Protest von Tradition ins Gespräch: ungerahmt, am Boden liegend – Schrift als malerischer Gestus. An der Wand linker Hand findet man Drucke von handycam Fotos, dieselben auch am Insta-Account der Künstlerin – The Hand That Feeds You. Ums Eck (ebenfalls (Insta-) Bilder vom galizischen Meer, loopartig installiert – Das Meer müsste man sein / ins Wasser gehen. Währendbei der Eingangstür ein Exemplar der Siebdruckserie Susanne fotografiert mich beim Bade(ein pervertierender Verweis auf das historische Sujet der Susanne beim Bade) das Gegengewicht zum installierten Jargon des Fragmentarischen konstituiert. Das Insel- und Episodenhafte, das uns kurzfristig daran hindert eine konsistente Erzählung aus dieser Schau zu ziehen, ist langfristig der relevanteste, spannendste, und analytisch smarteste Kniff: Hier wird nicht nur formal auf das desorientierende Motto unserer Gegenwart: NICHTS LANGFRISTIGES – nichts Kohärentes (Diskontinuität als Lebenserzählung, als narrative Form spiegelt in der Tat die Erfahrung der Zeit in der modernen Politökonomie) hingewiesen, sondern auch sofort inhaltlich darauf reagiert: Alles wird zum Arbeitsfeld, alles zum Projekt: der schnelle Wechsel zwischen den Themen/Methoden/Modi/Indizes/Referenzen/Beziehungen verweist zurück auf den Titel bzw. auf eine Paraphrase desselben: Wie kann ein Mensch (hier: ICH), der in einer Gesellschaft, die aus Episoden und Fragmenten besteht, seine Identität zu einer stimmigen Erzählung bündeln? What keeps me alive? Die Intervention als Chance in der als bruchstückhaft angelegten Gegenwart ist nicht nur als künstlerische Praxis in Kunyiks Arbeiten mega relevant, sondern auch einer ihrer signature moves: Auf allen Ebenen wird reingegrätscht und damit contentverschoben und generiert – das Veto, der Einspruch, der Protest, der selbstgewählte DRIFT kann auf jedem Level passieren. Überall ist die Strategie des shifts zu erkennen, die Mutation des Themas Interventionals Chance: Einspruch, Protest, Veto, das Eigene noch reinbringen, hardcore subjektiv im intelligentesten Sinne.

Oft sind die Interventionen via Referenzen installiert bzw. deckungsgleich mit selbigen. Auch der Ausstellungstitel folgt diesem Rhythmus: eine Paraphrase eines Songs der Dreigroschenoper (Denn Wovon Lebt der Mensch / What Keeps Mankind Alive), auch Brecht intervenierte/aktualisierte und erweiterte die englische Originalfassung der Beggarʼs Opera von John Gay. Hier findet man Stoffelemente von Kippling und Villion. Auch den Existenzkampf, den Bürger als Räuber und den Räuber als Bürger, das Doppelleben der Beamten. Indem sie ihr Netz von Referenzen mit dem der subjektiv-markierten Intervention zusammenschließt, gelingt es Hannahlisa Kunyik immer wieder, eine Form von Kunst herzustellen, die große theoretische/philosophische Qualität ausstrahlt. Die Künstlerin kann mit großer Leichtigkeit das INSTA INSTA INSTA INSTA-Thema mit dem Prekariat-Thema und dem Feminismus-Thema kurzschließen (ihrem Kernthema, der Politizität des Gefühls) und man kapiert den Humor UND die Ernsthaftigkeit in a split second.

Neben der kraftdurchdrungenen Veranschaulichung vom „der-fragmentierten-Welt-etwas-entgegensetzen“ und dem „sich verorten-müssen/wollen/sollen“, berührt die Ausstellung letztlich auch noch durch eine große solidarische Geste gegenüber denjenigen, welche sich am Intervenieren wund- und totgelaufen haben: In einer fotographischen Arbeit (Liebe Anita,) ruft die Künstlerin ein Selbstportrait der 1933 durch Selbstmord zu Tode gekommenen Künstlerin Anita Rée auf, ein Verweis auf die Anerkennung des Gewichts objektiver Realität. Hier öffnet sich das ICH mutig zum Referenzraum der Geschichten der anderen.“

//

Interview auf Radio Fro
beim Crossing Europe Filmfestival

//

Great Wall Something
beim Crossing Europe  Filmfestival in Linz

27.04. 2019
18h Ursulinensaal
Anschließend Publikumsgespräch
Mit freundlicher Unterstützung der Kunstsektion des BKA

//

Great Wall Something
Einzelausstellung bei  Vin Vin
in Kollaboration with Kilian Immervoll

Artist Talk mit Diedrich Diederichsen: 20. 03., 19h

Der Zugang zum Abschnitt der Chinesischen Mauer beim Dorf Jiankou nahe Beijing ist offiziell nicht gestattet. Dennoch gehört der Mauerabschnitt zu den meistfotografierten Motiven im Chinatourismus. Er ist von einer beeindruckenden Betrugsindustrie gerahmt, die selbst Reiseerfahrene an abgelegene Orte zu locken vermag, um dort horrende Rückfahrgelder zu verlangen. Wer es dennoch schafft, den im Reisführer angegebenen Weg bis zum Ziel zu verfolgen, wird Augenzeugin einer der atemberaubendsten Landschaftsinterventionen ever.

Während ihrem BKA Auslandsatelierstipendium für Shanghai 2016 unternahm Hannahlisa Kunyik eine Reise, die sie unter anderem nach Jiankou brachte. Ausgehend von der Faszination für den Ort, der Landschaft, der Skulpturenhaftigkeit der Mauer, ihrer Geschichte [ihre Entstehung, ihr Verfall, ihre Rekonstruktion] und der Körperlichkeit, die sie einer beim Begehen abverlangt, entstand eine Reihe von Arbeiten – Versuche und Untersuchungen, Überlegungen zu Mythen über Grenzen und nationaler Souveränität. Herzstück der Ausstellung ist der Film Great Wall Something (2019), eine Kollaboration mit Kilian Immervoll.

//

Vienna Art Week
Open Studio
20. – 27. November
11-21h

//
Artist Tour – Vienna Art Week
23. November 

17h
Mit der Kuratorin Angela Stief

viennaartweek.at/de/program/
Akademie Art Start Stipendium & Vienna Art Week
Artist Tour FB Event
Creative Cluster Traktorfabrik FB Event

//

Präsentation im Rahmen von Jefftalksbacktoback
Sa, 11. August 2018

SALT Beyoğlu Istanbul
İSTİKLAL CADDESİ 136
18.30-19.30h

//

Traktorfabrik Eröffnungsausstellung
Do 21.06. 18.00 h  / Open Studios 

Sommerfest: Sa 23.06. 18.00 – 02:00 Uhr

In Kooperation mit dem ArtStart Studio 2018 Programm der Akademie der bildenden Künste Wien und dem Wir sind Wien Festival der Stadt Wien.

Veranstaltung im esel

//

22. & 23. MAI 2018
4ever and space
Mit Jennifer Gelardo, Katharina Höglinger, Line Finderup Jensen und Thea Moeller sind vier zeitgenössische künstlerische Positionen eingeladen, sich auf der Bühne der Kunsthalle Turnhalle auszubreiten und Haltung einzunehmen.

In den vorgefundenen Gegebenheiten inszenieren die Künstlerinnen die je eigenen Medien Performative Installation, Malerei, Video Animation und Skulptur. (Anti-)virtuos und (anti-)genial beherrschen sie dabei ihre Instrumente: Humor, konzeptuelle Fragilität, figurative, räumliche und materielle Intelligenz oder aber die gebrochene Narration und bringen damit the state of the art auf ein higher level. 

Kunsthalle Turnhalle eröffnete im April 18 seine Produktion von Diskursformaten, 4ever and space ist ihre erste Ausstellung. Kuration: Hannahlisa Kunyik.

22. Mai 2018
17.30: Open Doors
18.00: Artist Talk
19:00 – 22:00: Eröffnung

Veranstaltung auf FB
4ever and space in den weekly essentials von pw-magazine
4ever and space beim esel

//

Open Studio Red Gate Residency
25. 02. 2018, 15h
Bei Gai Studios, Shangri-La Art Community
Feijacun Vilage, Laiguangyin Donglu, Chaoyang District
Beijing

Wir zeigen frisches und rohes Material unseres kollaborativen Films in progress: „Not Yet Titled – Great Wall Something“. Mit Kilian Immervoll.

//

„warum erinnern?“
Performance im Rahmen der
Eröffnung der Steine der Erinnerung
01. 10. 2017
Westbahnstraße 56-58, 18.15

“ (…) Im Sinne der „kleine Geste“, die in ihrer ästhetischen Qualität durchaus auch als Gegenstandpunkt zu brachialen Bildern und Gesten verstanden werden kann, wie sie gegenwärtig etwa neofaschistische Gruppen produzieren (lassen).“

Interview  zur Performance mit Veronika Fischer
Presseresonanz

//

Buchpräsentation und Vortrag: In der Arena ästhetischer Grundsatzfragen. 
19. 05., 19h im Depot
Breitegasse 3, 1070 Wien

„Es geht quasi um alles – um den Begriff von Kunst, ihre Autonomie, ihre Geschichtlichkeit, ihre Politik“.
 

//

Finissage von „Official Opening / Inauguration“
Mittwoch 28. 6. 2017, 19h

Hainburgerstrasse 47/1, 1030 Wien

//


„Official Opening / Inauguration“ foundation
Dienstag 06. 06. 2017
Hainburgerstrasse 47/1, 1030 Wien


When emotional relation, affectivity and memory meet with questions of structure, of the architectural and the institutional.

 Kuratiert von Jakob Rockenschaub und Aljoscha Ambrosch.

PW über die Ausstellung „Official Opening / Inauguration“
Veranstaltung auf FB

//

Triple Chance
Gruppenausstellung zeitgenössischer Kunst zur Nacht der Museen Frankfurt
06. 05. 2017, 19h
Korrekt Gelände,
Mainzer LDStr. 229
Frankfurt am Main

Kuratiert von Katharina Baumecker und Dominik Dresel

Mit Johannes Büttner, Andrea Farrenkopf, Philipp Grünewald, Julian Irlinger, Felix Krapp, Hannahlisa Kunyik, Lilly Lulay, Nadia Perlov, Malte Sänger, sssichtbeton, Swype Right, Rudi Weissbeck, Marcel Walldorf

Event auf FB

//

Launch dieser Website
Mai 2017

Danke Hugo, Danke lowfidelity für euren Support